Presse / Publikationen

Unlearn Patriarchy – Kenza Ait Si Abbou

In dem 2022 erschienenen Sammelband “Unlearn Patriarchy” hat KIDD-Advisory Board Mitglied Kenza Ait Si Abbou KIDD als Best Practice Beispiel genannt!

Kenza hebt den KIDD-Prozess in ihrem Beitrag „unlearn technologie“ als Lösungsansatz hervor, um Fragen der Diversität in der Entwicklung und Einführung von KI zu berücksichtigen.

Sie sagt: „[Der KIDD-Prozess] soll Unternehmen helfen, die künstliche Intelligenz bauen oder nutzen und ihre digitale Verantwortung ernst nehmen.“

Vor allem, mit dem Herzstück des KIDD-Prozesses der Beteiligung des „Panels der Vielfalt“ – bestehend aus einer möglichst diversen Gruppe von Mitarbeitenden – sollen KI-Systeme kritisch hinterfragt und auf ihre Fairness hin diskutiert werden.

Hier lesen Sie weitere Infos zu “Unlearn Patriarchy”

Das Praxishandbuch KI – Lothar Schröder / Petra Höfers

KIDD wird im Praxishandbuch KI von KIDD-Advisory Board Mitglied Lothar Schröder, stellvertr. Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom und früher Mitglied des ver.di-Bundesvorstandes und Co-Autorin Petra Höfers erwähnt.

Die Autor:innen nehmen hierbei Bezug auf das Panel der Vielfalt und sehen es als geeignetes Mittel, um „unsere Ansprüche auf Diskriminierungsfreiheit zu verwirklichen“ (S. 166).

Das Buch “Praxishandbuch KI”, erschienen im Bund-Verlag, 2022, soll dabei helfen, das komplexe Thema „Künstliche Intelligenz“ in allen seinen Aspekten zu erschließen und bietet Checklisten und Prüffragen zur Gestaltung von KI-Systemen in den Betrieben und Verwaltungen. Außerdem vermittelt es Qualitätsfaktoren und Vorgehensmodelle.

Das Buch will Betriebs- und Personalräte sowie Fachverantwortliche, Gewerkschafter, aber auch generell Interessierte ansprechen und ist ohne  Zweifel ein Handbuch für alle, die KI in der Arbeitswelt gerecht und transparent implementieren wollen. 

Hier können Sie das Praxishandbuch KI bestellen

Artikel von Rosmarie Steininger im Magazin “forum Nachhaltig Wirtschaften”

Chemistree GmbH Geschäftsführerin und KIDD-Konsortiumsmitglied Rosmarie Steininger hat einen Artikel im forum Wirtschaftsmagazin über “Ethik und KI” veröffentlicht. Hier spricht sie über mögliche Verzerrungen, die beim Einsatz von KI entstehen können, aus denen ebenso Diskriminierung entstehen kann. In erster Linie geht es hier darum Transparenz zu schaffen, besonders im Hinblick auf die Entwicklungskriterien sowie welche Qualitäts- und Etikregeln ihnen zugrunde liegen.

Im KIDD-Prozess wird Transparenz geschaffen mit der Einbezugnahme einer diversen Gruppe von Mitarbeitenden in den Einführungsprozess der KI. Das so genannte Panel der Vielfalt diskutiert und beurteilt kritisch die KI-Anwendung auf ihre Fairness und Diversity-Sensibilität. Somit stimmen wir Rosmarie zu: “bei KI gilt: Transparenz ist die Grundvoraussetzung für Qualität und für ethische Entscheidungen.”

Den Artikel könnt ihr in der Ausgabe 03/2020 vom forum Nachhaltig Wirtschaften lesen und ebenso hier als Download.

Interview mit flux.fm im Radio!

Annette von Wedel und Christoph Henseler wurden am 19.05 von flux.fm interviewed.
Worum geht es bei KIDD?
Und auf welche Weisen äußert sich überhaupt Diskriminierung von KI im Alltag?

Diese und weitere spannende Aspekte, die mit unserem Projekt einhergehen, wurden in dem Interview beantwortet.
Auch auf unsere 1.KIDD-Fachkonferenz, die nach dem Interview stattfand, gingen Wedel und Henseler ein.

Mitschnitt des KIDD Interviews bei FluxFM vor der KIDD Fachkonferenz.

Ein Prozess im Dienste der Diversität. Tagesspiegel Background Briefing über KIDD

Unternehmen brauchen Rechtssicherheit bei der Einführung von KI.

Was der KIDD-Prozess dabei für Unternehmen und Betriebe leisten kann und warum diverse Perspektiven von Anfang an wichtig sind, darüber hat der Berliner Tagesspiegel am 19.05.2022 in seinem Background Briefing zu KI & Digitalisierung mit den KIDD-Konsortialmitgliedern Dr. Arnd Hofmeister, Rosmarie Steininger und Katja Anclam gesprochen und im Rahmen der 1. KIDD-Fachkonferenz berichtet.

Den ganzen Artikel von Tagesspiegel-Redakteurin Lisa Oder zum Nachlesen finden Sie HIER.

KIDD-Short Bite vom Social Digital Summit in Stuttgart

Neue Technologien wie KI nach ethischen Gesichtspunkten in Unternehmen einführen – was heißt das eigentlich – und welche Rolle spielt dabei der KIDD-Prozess? Eine von fünf Fragen, die Annette Gräfin von Wedel von female.vision e.V. und der Informatiker und Historiker Christoph Henseler im Short Bite des Digital Social Summits in Stuttgart beantwortet haben.

Diskriminierungsfrei und fair: Neue Daten für die KI von morgen;
INQA -Interview mit KIDD Konsortiumsmitglied Katja Anclam von female.vision e.V.

Klar ist: Eine diskriminierungsfrei agierende KI benötigt vertrauenswürdige Datensätze ohne Stereotypen. Seit Oktober 2020 erforschen wir im INQA-Lern- und Experimentierraum „KIDD – KI im Dienste der Diversität“ wie sich dieses Ziel erreichen lässt. Die acht Partner:innen des Förderprojekts erarbeiten gemeinsam den sogenannten KIDD-Prozess, den auch andere Unternehmen später einsetzen können. Um die KI, und letztlich auch unseren betrieblichen Alltag, von Vorurteilen und Stereotypen zu befreien, liegt ein besonderes Augenmerk auf den Aspekten Diversität und Ethik. Input hierfür liefert maßgeblich der gemeinnützige Verein female.vision e.V., der sich für ein vorurteilsfreies Miteinander auf Augenhöhe einsetzt.

Im April feiert KIDD Bergfest – die erste Hälfte der dreijährigen Projektzeit ist fast vorüber. Ein guter Moment, um gemeinsam auf das bislang erreichte zurückzublicken. Vor kurzem hat die INQA deshalb bei Katja Anclam, Mitglied des KIDD-Konsortiums nachgefragt, wie sich das Projekt entwickelt. Hier geht’s zum Artikel.

Mittendrin statt nur dabei – KIDD-Ethik-Experte Christoph Henseler beantwortet im IT-Director die Frage, warum es so wichtig ist, genau zu wissen, aus welcher Datenbasis KI-Systeme lernen

„KI – Heilsbringer oder Albtraum?“ – dieser Frage ist der IT Director, ausgewiesenes Businessmagazin für IT-Manager und CIOs in Großunternehmen, in seiner letzten Ausgabe nachgegangen. 

Denn während die einen KI als Lösung für alles sehen, glauben die anderen an einen wahrgewordenen Albtraum.

Fakt ist, dass KI-Anwendungen bereits viel stärker Teil auch unseres beruflichen Alltags geworden sind, als vielen bewusst ist. Da KI-Systeme nicht unterscheiden können, ob etwas diskriminierend ist oder nicht, ist es umso wichtiger zu wissen, auf welcher Datenbasis die KI trainiert wird.

Autorin Shipra Kren vom IT Director wollte von Informatiker und KIDD -Ethik Experten Christoph Henseler daher wissen, welche praxisorientierten Lösungen für Unternehmen bei der Einführung von menschenzentrierter KI hier das BMAS-Forschungsprojekt „KIDD – KI im Dienste der Diversität“ bietet und wie Arbeitnehmer:innen und Mitarbeitervertretungen durch den KIDD-Prozess befähigt werden können, in einem hoch technologischem Feld selbstbestimmt mitzureden. 

 „KI ist in ihrer Anwendung nicht so schwer zu verstehen und geheimnisvoll“, so Christoph Henseler und weist dennoch darauf hin, „dass der kritischste Bereich in allen Personal­fragen und auf Menschen bezogenen Prozessen liegt“.

Umso besser, dass hier – und darauf greift KIDD ganz bewusst zurück – durchaus auf „schon bewährte Ansätze der Partizipation und ­betrieblichen Mitbestimmung ­gesetzt werden kann, wenn diese um Transparenz, Fort- und Weiterbildung sowie eine explizite Repräsen­tation von Diversity ergänzt werden“.

KIDD auf der LABOR.A digital2021 in Berlin

KIDD war erstmals auf der LABOR.A digital zu Gast. Um 14:00h eröffnete Dr. Marco Wedel – Politikwissenschaftler, TU Berlin (Fachbereich Arbeitslehre) – unsere Paneldiskussion zum Thema “Betriebliche Mitbestimmung in Unternehmen bei der Einführung menschenzentrierter KI”. 

Die KIDD-Expert:innen Dr. Arnd Hofmeister, Projektleiter, nexus Institut, Rosmarie Steininger, Gründerin & CEO der Chemistree GmbH und Annette von Wedel, Vorständin von female.vision e.V. und Expertin für Ethik und Diversität konnten das KIDD-Projekt vorstellen und auf Fragen aus dem Live-Chat eingehen.

Die Plattformveranstaltung fand online/hybrid statt.

KIDD war auf der herCAREER Expo 2021

Wir waren mit KIDD auf der diesjährigen herCAREER Expo in München vertreten. Die Karrieremesse, die sich speziell an Frauen richtet, bot über den 16. und 17. September 2021ein umfangreiches und spannendes Programm an.
Wir haben mit KIDD an den Expert-MeetUps teilgenommen. Unsere Advisory Board Members Andrea Martin und Alexander Sander standen auf der Messe zum fachlichen Austausch über KIDD zur Verfügung. Das Besondere: Die Expert-MeetUps fanden in Kleingruppen von maximal 12 Personen über 45 Minuten statt. Man kam also ganz nah ran und es ergab sich ein erkenntnisreicher Austausch freuen.

KIDD bei der Konferenz der KI-Denkfabrik des BMAS

“Algorithmen, Automatisierung und Arbeit – Wie KI unsere Arbeit und unser Leben besser machen kann“ ist das Thema der Konferenz der KI-Denkfabrik des BMAS am 19. und 20. Mai 2021.

Im Rahmen dieser Konferenz ist auch KIDD vertreten – Rosmarie Steininger und Dr. Arnd Hofmeister diskutieren bei der Podiumsdiskussion zu „KI in der Praxis und für die Praxis“mit Staatssekretär Björn Böhning und weiteren Gästen am 19.05.21 in der Zeit von 16.45 – 18.00h.

Darüber hinaus gibt es an beiden Tagen zahlreiche weitere Projektvorstellungen und Diskussionen rund um das Thema KI und Arbeitswelt. Insbesondere der zweite Tag widmet sich dann den gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und juristischen Rahmenbedingungen, die sicherlich auch für Fragestellungen in unserem Projekt hilfreich und wichtig sind.